Geschäftstüchtig?

Das mit den kurzen Tagen wird irgendwie nichts. Mal wieder habe ich einen solchen geplant, zwei Hostels sollten in Belerado offen haben. Nach ein paar Kilometern mit David aus Australien bin ich wieder alleine, als ich in dem Städtchen ankomme. Auf dem Weg in die Orte kommt man immer an einem Haufen Hinweisschilder vorbei, klassische Webung für Hostels, Pensionen und Hotels, meist unter Angebe von Preisen.

Das städtische Hostel in Belorado hat im Winter offen…

aber halt jetzt gerade nicht. Beim anderen schaue ich kurz vorbei, es ist offen, also gehe ich erst mal ein Bierchen trinken.

Als ich dann einchecken will, wird mir bedeutet, dass ich gerne ein Zimmer um 38.-€ haben könne. Die Lager um 12.-€ stehen momentan nicht zur Verfügung. Klar, die örtliche Konkurrenz hat geschlossen, also kann man ja eben mal ein bisschen Geld verdienen. Darauf habe ich keine Lust, also gehe ich wieder. Draußen auf der Gasse konsulture ich meine schlaue Liste und den Führer und stelle fest, dass im übernächsten Ort eine Herberge geöffnet haben müsste. Zur Sicherheit rufe ich dort an. „Klar haben wir offen, bis später“. Geradezu beschwingt laufe ich die letzten Kilometer und werde herzlich empfangen.

Zur Belohnung gibt es ein wunderbares, spanisches Pilgeressen

In sehr internationaler Gesellschaft: ein Katalane, eine Amerikaner, ein Russe und ich sitzen am Tisch.

Ein Zettel an der Herbergstür bringt es auf den Punkt

Buen Camino, Eure Angela

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