Loch an Loch…..

Das Funknetz lässt dann doch zu wünschen übrig. Man hört es ja immer, jetzt darf ich es selbst erleben, das deutsche Intermetnetz lässt auf dem Land dann doch einige Wünsche offen. Pausen mache ich natürlich, schreiben kann ich Euch leider nicht.

Weiter geht es durch den schönen Frankenwald, ich laufe den Mühlenweg, vorbei an den Resten unzähliger alter Mühlen, teils heute Zweitwohnstze, teils völlig verfallen, oder aber auch schön restauriert und als ständiges Wohnhaus genutzt.

Eine ehemalige Mühle

Laut Wanderschild am Wegesrand ist es der meist begangene Wanderweg des Frankenwaldes; ich begegnen…. keine Menschenseele. Nach einem langen Wandertag treffe ich schließlich auf Schloß Issigau ein, auf dem angeschlossenen Campingplatz verbringe ich die Nacht. Ein schöneres Ambiente habe ich auf einem Campingplatz selten erlebt.

Schloß Issigau

Dann komme ich nach Thüringen, es geht weiter Bergauf und -ab, die Hügel sind aber sanfter, die Anstige auch. Die Dörfer hier sind zauberhaft, meist haben sie in der Mitte einen Löschwasserteich um den sich die Höfe gruppieren.

Dorfteich und rundherum die Höfe

Infrastruktur gibt es hier so gut wie keine, also keine Wirtschaft, keinen Bäcker, keinen Tante Emma Laden. Echenreuth bildet die Ausnahme, hier hat zwar die Wirtschaft für immer ihre Türen geschlossen, Bäcker und Tante Emma gibt es auch nicht, dafür aber gleich drei Metzger, zwei davon machen gerade Betriebsuerlaub, der dritte ist offen.

Etwas altmodisch, aber gut!

Der  Verkaufsraum hat geschätzte 12 qm, die Theke ist 3m lang und prall gefüllt. Ich komme mir vor wie in einem anderen Jahrhundert,  aus dem der Laden ganz sicher auch stammt. Es bleibt erlebnisreich und spannend. Und dann bekomme ich nach die Erklärung für das ständige hoch und runter. Es geht doch tatsächlich nach

Was es alles gibt

Schreibe einen Kommentar