Sturm

Und dann noch ein Tag Pause. Diesmal ist er quasi erzwungen und damit nur halb so schön.

Nachts hat es ein heftiges Gewitter gegeben, mein Zelt blieb dicht und ich hätte das Ganze vermutlich verschlafen, wenn meine Nachbarinnen nicht unter lautem Getöse aus ihrem Zelt geflohen wären. Zwei teenie Mädels, die mit ihren Großeltern auf dem Platz ein paar Tage verbringen, Oma und Opa im Wohnwagen, die Mädels im Zelt. Bis zum Gewitter! Dann bummern sie Nachts an die Tür des Wohnwagens bis die Oma endlich öffnet und die beiden gegossenen Pudel aufnimmt. Ein Hörspiel vom Feinsten.

Morgens ist es dann brauchbar, ich bereue schon geblieben zu sein, aber die Unwetterwarnung für Stadtsteinach sieht Gewitter und Starkregen kommen. Also nehme ich den Bus nach Kulmbach, schaue mir Stadt und Burg in aller Ruhe an und nehme den Bus zurück.

 

Kulmbach, noch eine Stadt des Bieres
Die Plössenburg

Noch im Bus fängt es heftig an zu regnen, klitschnass komme ich an meinem Zelt wieder an und krieche in den Schlafsack. Das war’s dann für heute, mehr lässt das Wetter nicht zu. Wieder hält das Zelt, der Regen trommelt und schläfert mich ein. Dann koche ich schließlich noch Buchstabensuppe.

Wenn man einfach mal zu viel Zeit hat

Trotzdem bleibt es ein weiterer schöner Tag. Und dann doch noch die Überraschung, das Licht ändern sich.

Und Abends lohnt sich dann doch noch ein Foto

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