Ein perfekter Start und ein ebensolches Ende

Ich werde von Kaffeeduft geweckt und bekomme Einen von meinen wunderbaren, temporären Nachbarn. Nach noch einer Dusche – es ist halt zu schön – einem Espresso und einem netten Gespräch zieh ich weiter. Zunächst an der Donau entlang, dann über die A8 und unter der A7 durch. Das Elchinger Dreieck mal aus einer ganz anderen Perspektive.

So Leute wie ich stehen auf Autobahnbrücken und machen Fotos, falls Ihr Euch je gefragt habt

Dann geht’s durchs zauberhafte Lonetal weiter nach Giengen an der Brenz.  Hier ist der Teddybär von Margarethe Steif erfunden worden. Die Stadt wird von Bären beherrscht. Es gibt die Fabrik, den Showroom und das Museum, die Bärenapotheke, den Spielzeugladen zum Bären und Vieles mehr.

Margarethe Steiff Museum

Dort trinke ich ein Feierabend Radler und gehe auf Quartiersuche. Heute will das nicht so recht gelingen, die Landwirte sind alle noch aktiv. Es wird noch Weizen geerntet, Stroh zu Ballen gepresst und auf Tieflader geladen. An einem Schießstand komme ich auch noch vorbei. Als ich ihn sehe, ist alles klar,  vorher gehen mir aber allerlei Gedanken durch den Kopf. Also noch weiter. Am Himmel ballen sich dunkle Wolken und die Vorhersage verheißt nichts Gutes. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit bekomme ich dann das ultimative Geschenk.

Ein bedachtes Picknickplätzchen taucht vor mir auf. Ich bleibe und bin glücklich.

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