Ich muss die Fähre kriegen

Heute sind es 20 Meilen, schön flach, aber mit einer gewissen zeitlichen Herausforderung verbunden. Es gibt eine Fähre, die den Kennebec River überquert, die es zu erreichen gilt.

 

Das Problem bei der Sache, die Fähre fährt nur von 9 bis 14 Uhr. Ich laufe zusammen mit Girl on Fire um sechs los, und es läuft sich gut in dem schon herbstlich kühlen Morgen. Nach circa 6 Meilen sind wir uns einigermaßen sicher, dass wir das Boot heute noch erwischen werden, immer vorausgesetzt der Trail „benimmt“ sich gut. Und das tut er, großteils zumindest. Heute geht es durch einen Märchenwald, sehr abwechslungsreich mit viel Moos und allen erdenklichen Grüntönen.

Natürlich sind die letzten zwei Meilen wieder ganz anders, nochmal ein steiler, wenn auch kurzer Anstieg, ehe es dann zum Fluss hinunter geht.  Dort erwartet uns Dan mit seinem Kanu und nach dem üblichen Papierkorb (man muss ernsthaft ein Formular ausfüllen) werden wir über den Fluss gepadelt, wobei ich mitpaddeln darf.

0,05 Meilen auf dem AT, die man nicht gelaufen ist. Toll. Das schwierigste an der Sache war anschließend wieder aufzustehen und aus dem Kanu zu klettern. Hüfte und Knie wären gerne sitzengeblieben. Das ist aber die tägliche Routine, abends „Hikers Hobble“ und Morgens munter wieder weiter (und das geht nicht nur uns „Alten“ so.

Take care

Eure Timeless

Schreibe einen Kommentar