2000 Meilen und ein bisschen müde

Maine ist wundervoll, wenn auch im Süden nicht so flach, wie ich mir das eingebildet habe. Nach dem Notch, den ich Euch ja schon vorgestellt habe, galt es noch weitere Berge zu erklimmen. Immer schön ganz nach oben, dann wieder ganz hinab. Das Wetter hat größtenteils gut mitgespielt. Saddleback Mountains, von denen ich mir nochmals eine tolle Aussicht versprochen hatte, war die Ausnahme von der Regel. Es hat gerade dann angefangen zu regnen, als ich die Baumgrenze überschritten habe und der Wind hat sein übriges getan um es möglichst unangenehm werden zu lassen.

Die Steinplatten waren dann auch entsprechend rutschig, was die Sache noch zusätzlich verlängert hat. Ein unvergessliches Erlebnis, trotzdem oder gerade deshalb.

Unten dann, kurz vor erreichen des Tals dann, die herbeigesehnt Markierung:

2000 Meilen bin ich Seit meinem Start in Georgia auf Springer Mountain gelaufen. Ich kann es kaum fassen, als es da auf dem Waldboden steht, weiß auf braun, Birkenholz auf Waldboden. 

Am nächsten Tag die sogenannten Bigelow Mountains, wieder ein steiler Anstieg, unterbrochen durch einen wundervollen Teich an einem Kar, dann der endgültige Anstieg auf den ersten der drei Gipfel, diesmal mit Sicht.

Und was für einer. Unsere elektronischen Helferlein sagen uns, dass in der Ferne erstmals Mount Katahdin zu sehen ist.

Er ist mehr zu erahnen, trotzdem ist es ein tolles Gefühl das Ziel der 2189 Meilen Wanderung erstmals zu sehen.

Happy Trails

Eure Timeless

1 Kommentar

  1. Hi Angela ,
    es ist sicher ein erhebendes Gefühl für dich dein Ziel bald erreicht zu haben.
    Ich freue mich für dich, aber auch auf deine
    Heimkehr.
    Bis bald
    Lg Evelyn

Schreibe einen Kommentar