Schon mal in den Appalachen – mit einem Buch

Immer wieder gern genommen: Eher mäßiges Wetter an meinen freien Tagen!

Aber, dafür Zeit zum lesen. Also schon mal vorab – Ich verbringe Ostern in den Appalachen: J.D. Vance hat einen New York Times Bestseller geschrieben: Hillbilly Elegien.

Vance erzählt sein Leben, aufgewachsen im Rustbelt, den ehemals prosperierenden Industriestädten des Nordosten der USA, erzogen von Großeltern die in den 50ern aus den Appalachen in den Norden gezogen waren um ein besseres Leben zu finden. Zunächst scheint das auch zu funktionier, aber immer mit dabei die Gepflogenheiten der armen Bergtäler des Südens und deren Probleme. Sichtbar wird das im Leben des Großvaters, der seine Geschichte aber in den Griff bekommt, und bei seiner Mutter, die es dann tatsächlich schafft diese Verhaltensweisen wiederum an ihre Kinder, also die dritte Generation, weiterzugeben. Armut, Alkohol, Drogen und fehlende Schulbildung bilden den Teufelskreis aus dem es über Generationen hinweg kein Entkommen zu geben scheint. Vance hat es schließlich geschafft, mit einigen Umwegen zwar, aber er ist Absolvent der renomierten Harvard Lawschool  und erzählt seine Geschichte aus der Mitte von Trumpcountry. Es erklärt so manches, vieles bleibt für unsereins dennoch unerklärlich. Ich bin gespannt!

 

1 Kommentar

  1. ………bin dabei ! Freu mich………..
    Bine

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